Das "Original" -
Grüntee
Bei der Grünteeherstellung ist besondere Sorgfalt und Schnelligkeit gefragt, damit die Teeblätter nach der Ernte nicht oxidieren, sondern Grün bleiben.
Daher werden sie sofort nach dem Pflücken entweder im Wasserdampf blanchiert - die japanische Methode - oder sie werden mit trockener Hitze bearbeitet, wie in China üblich.
Damit Dein Grüntee gelingt, solltest Du ihn nicht mit kochendem, sondern stets mit abgekühltem Wasser zubereiten.
Sollte der Tee Dir zu grasig oder spinatig sein, versuche es mit kühlerem Wasser und/oder weniger Teeblättern.
Inhalt: 0.1 Kilogramm (149,50 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 0.05 Kilogramm (124,00 €* / 1 Kilogramm)
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Grüner Tee ist ein nicht oxidierter Tee und kommt somit dem frisch gepflückten Blattgut am nächsten, was man bereits an seiner Farbe gut sehen kann.
Da besonders Grüntee deshalb etwas empfindlicher ist, solltet Ihr hier besonders darauf achten, dass Ihr Eure Tees vor Licht, Feuchtigkeit, Wärme und fremden Gerüchen geschützt aufbewahrt. Unsere Verpackungen sind genau dafür konzipiert, Ihr könnt den Tee also gerne direkt darin lagern. Für besonders frische Tees, wie japanische Shinchas kann es ratsam sein, diese im Kühlschrank zu verwahren. Hier müsst Ihr besonders darauf achten, dass der Tee gut verpackt ist, damit keine Feuchtigkeit oder fremde Gerüche eindringen können.
Bei Grünem Tee wird viel mit der Wassertemperatur gespielt, denn die Bitterstoffe, welche sich generell als erstes lösen, reagieren empfindlich auf die Temperatur. Je höher die Wassertemperatur ist, desto schneller wird der Tee bitter, was auch dazu führen kann, dass die Komplexität - die Süße, die Frische, die fruchtigen Noten - überlagert werden. Am Ende habe ich also einen geschmacklich unausgewogenen Tee, der mir keinen Genuss verschafft. Da bei der Grünteezubereitung etwas sensibler und mit mehr Achtsamkeit agiert werden muss, gibt es viele Menschen, die sich leider nicht an Grüntee wagen. Oft führt das daher, dass sie einmal einen schlecht zubereiteten grünen Tee getrunken haben.
Aber wir können Euch versprechen, wenn Ihr Euch fünf Minuten Zeit für eine gute Zubereitung nehmt, dann werdet Ihr Grüntee ganz neu kennenlernen. Unsere individuell auf den Tee abgestimmte Zubereitungsempfehlung hilft Euch dabei. Diese findet Ihr sowohl bei der Teebeschreibung auf unserer Website, als auch auf der Verpackung.
Generell gilt für alle Tees: Weiches Wasser ist zu bevorzugen. Kalk im Wasser legt sich wie ein trüber Schleier auf den Geschmack und Eure Tasse. Wir können Euch also nur empfehlen, Eure Heißgetränke mit gefiltertem Wasser zuzubereiten und Ihr werdet definitiv einen Unterschied feststellen.
Wer sich noch an seinen Chemieunterricht erinnert, der weiß, dass, vereinfacht gesagt, Oxidation die Reaktion mit Sauerstoff ist. Damit die Teeblätter nach der Ernte nicht oxidieren, wird so schnell wie möglich das sogenannte kill green durchgeführt. Dafür bedarf es nur einer kurzen Hitzeeinwirkung, durch welche das Enzym, welches die Oxidation befördert, nicht weiter aktiv sein kann.
Das kill green ist bereits einer der großen Hebel, weshalb es so unendlich viele Grünteevarianten gibt: Die Hitze wird auf verschiedene Art und Weise hergestellt. Deshalb wird ganz grob in die chinesische Methode und die japanische Methode unterteilt.
In China wird mit trockener Hitze gearbeitet: Backen mit heißer Luft und Rösten, wobei letzteres mit einer neutralen Hitzequelle wie Gas geschehen kann, oder ganz traditionell in einem Wok über Holzkohle.
Japan hingegen verwendet fast ausschließlich Wasserdampf, wodurch das grasig-frische Profil der japanischen Tees unterstrichen wird. Mehr zu den vielen Besonderheiten japanischer Grüntees findest du in der Kategorie Japan Tee.
Natürlich spielt in das Geschmacksbild noch viel mehr mit rein: Das Terroir mit seinem ganz eigenen Mikroklima, in welchem die Teepflanzen wachsen, wird beeinflusst von der Bodenzusammensetzung, dem Niederschlag, der Temperatur, Sonneneinstrahlung, Nebel und Wolken und von den Pflanzen und Tieren, die dort wachsen und leben. Extrem ausschlaggebend sind natürlich auch die Menschen, die den Tee ernten und verarbeiten, allen voran der Teemeister, der ganz klar den Weg vorgibt.
Hinzu kommen noch die verschiedenen Teekultivare. Generell kann aus jeder Teepflanze jede Form von Tee hergestellt werden, aber wie bei Äpfeln, Weintrauben, Tomaten usw. gibt es in der Natur unterschiedliche Sorten und weitere wurden über die Jahrhunderte von Menschenhand kultiviert. Es wurde also herausgefiltert, welche Pflanze wo und unter welchen Bedingungen am besten wächst, resistent gegen Fressfeinde ist und zu guter Letzt auch, ob es Kultivare gibt, welche sich für bestimmte Teesorten besonders gut eignen. So ergibt sich eine unerschöpfliche Fülle an Tees. Wie wunderbar!
Der Pflückstandard für Grüntees ist generell das sogenannte Fine Plucking (one leaf & one bud) oder das Standard Plucking (two leaves & one bud). Wenn Du dir das nächste Mal Grüntee zubereitest, sieh dir doch anschließend einmal die feuchten Blätter an: Kannst Du erkennen, was geerntet wurde?
Mensch und Tee -
eine Geschichte
Es wird gesagt, dass 2700 vor Christus dem damaligen Kaiser zufällig der Tee, im wahrsten Sinne des Wortes, in den Schoß fiel.
Er machte auf einer Reise Pause und kochte sich Wasser ab, da kam Wind auf und wehte von einem nahen Baum Blätter in sein heißes Wasser. Er trank es dennoch und bemerkte, dass es wohlschmeckte und den Körper und Geist belebte. Lü Cha - grüner Tee war geboren.
So begann also die Geschichte zwischen der Menschheit und der Teepflanze.
Immer noch sind in China 70% des hergestellten Tees Grüntees und auch in Japan herrscht grüner Tee vor, was erklärt, weshalb auch nach Europa zuerst Grüntee mitgebracht wurde und zwar im 17. Jahrhundert von den Niederländern.
Wenn euch interessiert, weshalb sich das in der westlichen Welt änderte, könnt ihr anschließend hier weiterlesen:
Neben unserem Geschäftsführer und Inhaber Henning Schmidt arbeiten für Euch im Büro Aina, Megumi und Gabi. Wir stehen jederzeit für Eure Fragen und natürlich auch für eine Teeberatung zur Verfügung. Scheut Euch also nicht, uns zu schreiben oder anzurufen. Lager, Produktion und Kommissionierung rocken Alex, Barbara und Danny mit Unterstützung von Monika. Auch hier geben alle ihr Bestes, damit Ihr viel Freude mit Euren Tees habt. Sollte einmal etwas nicht zu Eurer Zufriedenheit sein, bitte meldet Euch bei uns und wir werden gerne an einer Lösung arbeiten.
In Hamburg eingetroffen bleibt der Tee möglichst lange luftdicht verpackt gelagert und wird erst nach Eingang Deiner Bestellung für Dich frisch abgepackt. Hierdurch kommst Du in den Genuss von besonders aromatischem Tee. Außerdem sind wir nicht nur auf der Suche nach den besten Tees, sondern auch nach den aktuell besten Verpackungen. Hier versuchen wir die Balance zwischen Haltbarkeit, optimaler Lagerung und ökologischen Aspekten zu halten. Ihr könnt den Tee in unseren wiederverschließbaren Tüten perfekt lagern und es ist kein Umfüllen in Dosen nötig.
Unser Betrieb ist zertifiziert nach den aktuellen Bio-Standards und wir werden jährlich hierzu überprüft. Darauf legen wir großen Wert und haben deshalb bei jeder Teekategorie zusätzlich einen Filter angelegt, sodass Ihr ganz einfach unsere biologisch hergestellten Tees finden könnt. Bitte beachtet hierbei aber, dass wir außerdem viele Tees von kleinen Teegärten anbieten und auch Wildsammlungen im Sortiment haben, die leider nicht zertifiziert werden können.